Spendenportal - Gemeinde lebt von freiwilligen Gaben!

Der Grunddienst einer Kirchengemeinde wird in Deutschland über die Kirchensteuer finanziert. Allen Kirchensteuerzahlern an dieser Stelle herzlichen Dank! Die Kirchensteuer sorgt für die Gehälter der Pfarrer/innen und Hausangestellten, für den Unterhalt der Gebäude und die Sachkosten der kirchlichen Arbeit im Gemeindebüro. Gottesdienste, Beratung und Seelsorge und die Pflege der Räume für das Gemeindeleben sind so möglich. Ebenfalls ganz wichtig für uns vor Ort ist, dass mit der Kirchensteuer die zentralen Einrichtungen der Landeskirche ermöglicht werden und ein breit gefächertes Netz der Diakonie mit Beratungsstellen und Einrichtungen.


Unsere Kirchengemeinde in Neuffen entfaltet viele Aktivitäten über den Grunddienst hinaus. Wir sind dankbar, dass das möglich ist. Wir benötigen dafür zusätzliche Finanzmittel, die sogenannten "eigenen Mittel". Da wir kaum Einnahmen erwirtschaften können, sind wir für Eigenmittel auf freiwillige Gaben angewiesen.

Große Projekte, für die wir Spenden benötigen, sind in unserer Gemeinde:

a) Bauprojekte: Für alle Bauprojekte bekommen wir über die Kirchensteuer nur eine Förderung. Grundsätzlich sind hier Eigenmittel erforderlich, z.B. für die Kirchturmsanierung, Erneuerungsarbeiten am Gemeindehaus, usw.

b) Diakonenstelle: Neuffen leistet etwas Großes, indem aus Spendenmitteln eine Stelle für die Jugendarbeit voll finanziert wird! Der Förderverein VEJGN sammelt dafür die Spenden. Herzlichen Dank dafür!

Dazu kommen außerdem viele kleine Projekte, die freie Mittel benötigen: Kinderbibelwochen, Highlights in der Konfi-Arbeit, Traubibeln, Mitarbeiterveranstaltungen, Ausstattung der Gebäude mit Technik und Dekoration usw.

Einzelspenden

Die klassische Form der Spendenfinanzierung ist die Einzelspende. Jederzeit dürfen Sie uns Geld überweisen oder dem Pfarrer mitgeben oder bei der Kirchenpflege abgeben. Wenn der Spendername dabei ist, bekommen Sie von uns eine beim Finanzamt anerkannte Spendenbescheinigung mit einem herzlichen DANKE!

Manche machen auch einen Dauerauftrag - das hilft natürlich sehr weil dann eine kontinuierliche Basis für die Spendenplanung entsteht. In diesem Fall erhalten Sie eine Jahresspendenbescheinigung im neuen Jahr.

Zu den Einzelspenden zählt auch das Gottesdienstopfer. Wenn im Gottesdienst als Opferprojekt die Arbeit in der eigenen Gemeinde genannt wird, kommt das Opfer uns vor Ort zugute. In diesem Fall ist eine Spendenbescheinigung nicht möglich, außer wenn Sie einen Umschlag in die Opferbüchse werfen mit Absenderangabe.

Gemeindebeitrag

Einmal jährlich bitten wir alle Gemeindeglieder um einen "freiwilligen Gemeindebeitrag" um zu einer Spende anzuregen. Besonders angesprochen fühlen dürfen sich dabei die, die keine Kirchensteuer zahlen müssen.

Vererben und Stiften

Wer für die Zeit, wo er selbst keine Mittel mehr benötigt und für niemand zu sorgen hat, der Nachwelt in der Kirchengemeinde etwas Gutes tun will, kann sich überlegen dazu ein Vermächtnis oder eine Stiftung zu machen. Dazu beraten wir Sie gerne oder vermitteln Ihnen eine Beratung.

Nachstehend dazu ein "Ratgeber Testament":

 

Wozu überhaupt ein Testament?

Ein Vermögen hat über den materiellen Wert hinaus auch einen ideellen Wert.
Die verschiedenen Wertsachen und Geld­anlagen haben Sie sich im Laufe Ihres Lebens erarbeitet und erworben. Mit einem Testament dokumentieren Sie Ihren letzten Willen – Sie legen damit fest, was mit Ihrem Nachlass geschehen soll. Hinterlassen Sie kein Testament, wird Ihr Vermögen entsprechend den gesetzlichen Regeln verteilt. Dann werden Sie vielleicht von Menschen beerbt, denen Sie gar nichts hinterlassen wollten. Oder es gibt großen Streit in Ihrer Familie um das Erbe. Wenn Sie also Vorsorge treffen wollen, können Sie dies nur mit einem Testament machen.

 

Die gesetzliche Erbfolge

Wenn Sie kein Testament hinterlassen haben, tritt die so genannte gesetzliche Erbfolge ein. Hier in Kürze das Wesentliche, ohne Einzelheiten und ohne Gewähr:

• Die Kinder erhalten als Erbe erster Ordnung die Hälfte des Erbes.

• Der Ehegatte erhält die zweite Hälfte.

• Haben Sie keine Kinder, erbt der Ehegatte drei Viertel des Erbes.

• Das restliche Viertel erben dann die Verwandten zweiter Ordnung: Eltern oder Geschwister oder Nichten/Neffen.

• Der nicht verheiratete Lebenspartner erbt neben den Verwandten erster Ordnung ein Viertel, neben Verwandten zweiter Ordnung oder neben Großeltern die Hälfte. Alles erbt er, wenn weder Verwandte der ersten oder zweiten Ordnung noch Großeltern da sind.

• Erben dritter Ordnung, falls weder Erben erster oder zweiter Ordnung da sind noch ein Lebenspartner: Großeltern, Vettern, Basen, Onkel, Tanten.

• Haben Sie weder Ehegatte noch Lebens­partner noch Verwandte, wird der Staat Ihr gesetzlicher Erbe!

 

Testament statt gesetzlicher Erbfolge

Mit einem Testament setzen Sie die gesetz­liche Erbfolge außer Kraft.

Wenn Ihre eigenen Vorstellungen nicht mit der gesetzlichen Erbfolge übereinstimmen, sollten Sie unbedingt ein Testament machen. Dann erben nur diejenigen, die Sie bedenken - ausgenommen die Erben des Pflichtteils.

 

Der Pflichtteil

Ihre nächsten Angehörigen haben einen Anspruch auf einen Pflichtteil Ihres Erbes, egal was in Ihrem Testament steht:

Eltern, Ehegatte, Lebenspartner, Kinder, Enkel - sonst niemand.

Der Pflichtteil ist ein Geldanspruch auf die Hälfte des gesetzlichen Erbteils.

 

Vererben will gelernt sein

Sie können Ihr Testament in zweierlei Weise machen

• ein eigenhändiges Testament  oder

• ein notarielles Testament.


Sinnvoll ist es, wenn Sie zuvor Ihr Vermögen auflisten, soweit vorhanden:
~ Bankguthaben,

~ Versicherungen,
~ Immobilien,
~ Schmuck, Bilder, Möbel, Auto,

~ weitere Wertgegenstände,
~ aber auch Verpflichtungen.

 

Das eigenhändige Testament

Zu Hause können Sie ein rechtsgültiges Testament erstellen, wenn Sie einige Formvorschriften beachten:

• Sie müssen das ganze Testament
mit eigener Hand schreiben.

• Sie müssen das Testament unterschreiben.

• Ihr Testament sollte Datum und Ort der Erstellung enthalten.

Ihr Testament können Sie überall aufbe­wahren. Teilen Sie aber einer Person Ihres Vertrauens mit, dass Sie ein Testament verfasst haben und wo es zu finden ist. Sicherer ist es, wenn Sie Ihr Testament in Verwahrung geben: beim Amtsgericht, bei einer Notarin oder einem Rechtsanwalt.
Dies kostet eine bescheidene Gebühr.

 

Das notarielle Testament – sicher ist sicher

Vereinbaren Sie einen Termin bei einem Notar; dieser sorgt dafür, dass Ihr Testament hieb- und stichfest ist. Darin liegt der große Vorteil gegenüber einem eigenhändigen Testament. Der Notar prüft beispielsweise, ob Sie noch selbst geschäftsfähig sind. Fälschungen sind ausgeschlossen. Ihr Wille ist klar und rechtsgültig niedergelegt. Der Notar kümmert sich um die Verwahrung Ihres Testaments. Dies gewährleistet, dass nach Ihrem Tod das Testament gefunden wird und die von Ihnen eingesetzten Erben Nachricht erhalten. Sicherheit geht vor - scheuen Sie die geringen Gebühren nicht.

 

Ein Testamentsvollstrecker hilft

Grundsätzlich ist es Aufgabe der Erben, den letzten Willen des Verstorbenen zu erfüllen. Das kann aber sehr zeitaufwändig und kompliziert sein. Sie können und sollten in Ihrem Testament einen so genannten Testamentsvollstrecker benennen - einen fachkundigen Menschen Ihres Vertrauens. Das kann auch ein Bankangestellter oder eine Rechtsanwältin sein.
Der Testamentsvollstrecker übernimmt die Verwaltung und Abwicklung Ihres Nachlasses und erhält dafür eine allgemein festgelegte Vergütung.

 

Wenn Sie es sich anders überlegt haben

Jedes Testament können Sie jederzeit ändern oder ganz aufheben. Jedes neue Testament

hebt das ältere auf. Bei gemeinschaftlichen Testamenten von Ehepaaren müssen im Regelfall beide Ehegatten mit der Änderung einverstanden sein.

 

Das Vermächtnis

Möchten Sie einer bestimmten Person oder einer Organisation nicht Ihr ganzes Vermögen hinterlassen, sondern nur eine bestimmte Summe oder einen bestimmten Gegenstand? Dann ist das Vermächtnis das richtige. In Ihrem Testament bestimmen Sie einfach, dass die Gemälde Ihrer Nichte gehören, oder dass Ihre Kirchengemeinde eine bestimmte Summe Geld erhalten soll.

 

Der Staat erbt mit

Ihre Angehörigen und andere Empfänger müssen Erbschaftssteuer zahlen, wenn bestimmte Freibeträge überschritten sind. Steuerfrei bleibt aber die Zuwendung an eine gemeinnützige Organisation wie z.B. Ihre Kirche.

 

Zahlungsmittel der Liebe für Ihre Kirche

Ihre Kirche leistet gute, sinnstiftende Arbeit und braucht dafür Geld als „Zahlungsmittel der Liebe“. Hinterlassen Sie Spuren, wenn Sie gehen, und helfen Sie Ihrer Kirche, Gottes Gerechtigkeit und Liebe an die nächsten Generationen weiterzugeben.

 

Infos bei „Brot für die Welt“

Dort erhalten Sie die Broschüre „Geben Sie Hoffnung auf morgen“ mit ausführlichen Informationen zum Thema Testament:
030/65211-1180; www.brot-fuer-die-welt.de.