Hospizdienst / Sitzwache / Sterbebegleitung

Die letzte Lebensphase in Begleitung zu sein ist für Sterbende oft wichtig und auch Angehörigen ein Anliegen, das sie jedoch häufig überfordert. Für diese Situation gibt es den ehrenamtlichen Hospizdienst: Ausgebildete Menschen kommen und sind stundenweise einfach da, gelegentlich auch rund um die Uhr.

Neuffen gehört zur Arbeitsgemeinschaft Hospiz Nürtingen: www.ag-hospiz-nuertingen.de.

Lokale Ansprechpartnerin ist Rose Heimgärtner (s. Seite Kontakt).

 

Die letzten Schritte gemeinsam gehen: Die Arbeitsgemeinschaft Hospiz stellt sich vor

 

Sterbebegleitung ist Lebensbegleitung: Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht die liebevolle Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Menschen und ihren Angehörigen.

 

Die AG Hospiz ist ein ambulanter Hospizdienst, wir kommen zu den Menschen nach Hause. Damit ist die vertraute Umgebung gemeint, das kann auch ein Pflegeheim oder eine Einrichtung der Behindertenhilfe sein. Wir kommen auch ins Krankenhaus.

 

Nach der meist telefonischen Begleitungsanfrage werden bei einem Hausbesuch alle Fragen zur persönlichen Situation, zur möglichen Unterstützung und zur evtl. Einbindung weiterer Fachdienste geklärt.

 

Im Vordergrund steht nicht die Pflege sondern freundschaftliches, nachbarschaftliches Handeln, ehrenamtlich, stundenweise, bei Bedarf auch in der Nacht. Begleitung bedeutet vor allem: Zeit haben und präsent sein.

Dabei ist vieles möglich: Gespräche führen, Zuhören, Vorlesen, Singen, die Hand halten, still am Bett wachen, einfach nur da sein…

Wesentlich ist, dass die Betroffenen in der Krisensituation nicht alleine bleiben.

 

Die Begleitung wird getragen von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen aus unterschiedlichsten Lebensbereichen, die für diese Tätigkeit sorgfältig vorbereitet sind. Sie werden von ihrer hauptamtlichen Koordinatorin fachlich unterstützt und erhalten regelmäßig Supervision und Fortbildungen.

 

Je früher eine Anfrage bei uns erfolgt, desto mehr Zeit und Ruhe bleibt für alle Beteiligten zum gegenseitigen Kennenlernen, um Wünsche  und Vorlieben zu erfahren und um miteinander vertraut zu werden.

 

Die Begleitung ist kostenfrei und erfolgt unabhängig von Religion und Nationalität. Wir unterliegen der Schweigepflicht.

Finanziert werden wir durch Zuschüsse der Krankenkassen und durch Spenden.

 

Auch verschiedene Angebote zur Trauerbewältigung (Begegnung im Trauercafé, Einzel- und Gruppenbegleitung im Trauerprozess) gehören zum Spektrum unserer Arbeit.