Technik und Daten zur Nutzung der Martinskirche

Auf dieser Seite:
- Raumaufteilung
- Licht
- Projektion und Präsentation
- Ton (Sprache und Musik)
- Kirchenkaffee
- Aufhängen und Montieren
- Blumenschmuck
- Heizung

Grundriss (nicht ganz maßstäblich)

Raumaufteilung

Die Martinskirche bietet bis zu 750 Sitzplätze (so eine alte Zählung, die nach verschiedenen Rückbauten wohl nicht mehr erreicht wird). Auf 23 Bänke im Mittelschiff passen bei dichter Nutzung etwa je 13 Personen, d.h. 299 Besucher.

 

Im Chor ist Raum für einen Posaunenchor mit etwa bis zu 30 Bläsern.

Für eine Andacht können bis zu 50 Personen im Chor Platz finden (Fotobeispiel Sabbatwoche 2012 mit 45 Plätzen).

Licht

Die Martinskirche besitzt eine Beleuchtung mit Wandleuchtern, die noch von der Erneuerung 1932 stammen, aber bezüglich Leuchtmittelbestückung unkompliziert mit der Zeit gehen können. Heute kommen Energiesparleuchten zum Einsatz.

 

Im Altarbereich sorgen 2 Strahlerpaare an der ersten Mittelschiffsäule für eine hochwirksame "Bühnenbeleuchtung". Ein weiteres Strahlerpaar rechts und links am Chorbogen hilft Mitwirkenden bei der Manuskriptlesbarkeit.

 

Im Chor sind außer den Wandleuchten je 2 Flächenstrahler vorhanden, die dem Posaunenchor helfen die Noten gut zu sehen.

Stehleuchten, die als gezieltes Schummerlicht verwendet werden können, befinden sich im Pfarrhaus-EG (1 x) und im Gemeindehaus (3 x).

 

Die Kirche besitzt keine fest installierte Verdunklung. Für das mittlere und rechte Chorfenster gibt es eine provisorische Verdunklung (nötig bei Frühgottesdiensten gegen Blendung, Aufbau bei G. Seibold erfragen).

Projektion und Präsentation

In die Martinskirche wurde eine geniale Lösung für Leinwand und Beamer installiert:

Eine Leinwand befindet sich an der Chorwand und kann bei Bedarf motorisch ausgeklappt werden. Sie kann durch einen oben in der Orgel eingebauten Beamer von hinten bestrahlt werden.

Zur Steuerung der Präsentation ist ein PC (Windows XP) am Mesnerplatz eingebaut, der Power-Point-Präsentationen und gegebenenfalls andere Formate abspielt (einschließlich Ton für die Tonanlage). Das VGA-Signal für die Präsentation wird über Splitter gleichzeitig am Mesnerplatz, an der vorderen Säule (Kontrollmonitor), am Beamer und auf der Kanzel (Mini-Kontrollmonitor) zur Verfügung gestellt.

Ton (Sprache und Musik)

Die installierte Tonanlage besteht aus einem Multi-Mixer (analog) am Mesnerplatz, dem ein Kompressor und Verstärker nachgeschaltet sind.

Die beiden Hauptboxen sind Volumenlautsprecher an den vorderen Säulen, in Säulenfarbe gestrichen, ursprünglich mit der Band "Schulze" unterwegs gewesen. Zwei weitere kleinere Boxen befinden sich an der vorletzten Säule auf Emporenhöhe. Schließlich liegen noch Audio-Signalleitungen hinter dem Altar (wo eine kleine Aktivbox für Sprachverständlichkeit im Chor zu sorgen hat) und in die Sakristei (wo das Gerät für den Mitschnitt steht - 2013 noch Compact-Kassette).

 

Zum Anschluss von allerlei Mikrofonen und Instrumenten gibt es eine Stagebox vorn an der ersten Säule nördlich. Mikrofondosen befinden sich darüber hinaus am Taufstein, hinter dem Altar und auf der Kanzel. Zwei Drahtlos-Mikrofonsignalempfänger (Shure) sind in die Anlage eingebaut (2 Lavalier- und ein Handmikrofon vorhanden).

 

Ein Klavier/Digitalpiano (Yamaha YDP-161 B) ist in der Kirche vorhanden, das standalone oder über die Musikanlage betrieben werden kann.

 

Zur Lautsprecheranlage sind 2 Monitorboxen und verschiedene Kabel und Ständer vorhanden (einzelnes muss vor Ort geklärt werden).

Kirchenkaffee (Schrankküche)

Im Café-Bereich der Kirche in der Südwestecke befindet sich in einem Einbauschrank ein Waschbecken, eine Kaffeemaschine und Platz für die nötigen Utensilien für den Kirchenkaffee.

 

Zur Ausstattung gehören 6 Bistro-Steh-Tische (weiß, klappbar).

Aufhängen und Montieren

Zur Aufhängung von Dekorationen und Installationen für szenische Gottesdienstelemente u.ä. gibt es verschiedene Haken.

 

Liste ohne Vollständigkeit:

 

Weite Chorbogen: 654 cm

 

• Hinter dem Chorbogen am unteren Ansatz des Chorbogens Wandhaken.

• Etwa 1 Meter oberhalb auf jeder Seite eine Umlenkrolle.

 

• Eine Öse auf der Wand an der Laibung 1. Chorfenster von rechts auf der

Eine Öse frei an der Wand ca. 1 m über dem Kapitell am 2. Joch Nordseite und 30 cm nach links (liegt gegenüber der Öse am 1. Südfenster).

 

 

• Eine Öse am linken Fenster Südseite links etwa in Höhe von 3/5 Fensterhöhe..

• Ösen im Bereich Chorfenster:

Eine Öse ca. 30 cm über dem Kapitell hinten rechts rechts am Gewölbegrat.

Eine Öse ca. 30 cm über dem Kapitell hinten links links am Gewölbegrat.

Eine Öse ca. 30 cm halbrechts über dem Kapitell Nordostecke Chor.

 

• Zwei kleine Ösen jeweils rechts und links unten im Eck der Fensterrahmung am nördlichen Chorfenster.

 

Höhe Säulen bis Ansatz Bogen: 423 cm.

Blumenschmuck

Zum Gottesdienst befindet sich normalerweise ein Blumengesteck auf dem Altar ohne weiteren Blumenschmuck in der Kirche.

 

Für besondere Anlässe gibt es verschiedene Möglichkeiten:

 

Altar

Auf dem Platz ist Platz für bis zu 2 Gestecke. Gegebenenfalls können die seitlichen Altarschranken zur Dekoration mit benutzt werden (kleiner Akzent auf der Spitze vorn oder einfach über die Altarschranken auslaufende Ranken). Die Platzierung größerer Gebinde vorn auf den Altarschranken beeinträchtigt die Sprecher und schadet der Wirkung des Altartischs.

 

Taufe/Taufstein

Auf dem Taufstein kann ein Blumenkränzchen außen herum aufgelegt werden.

Das ist auch eine gute Möglichkeit für Dekorationen ohne dass eine Taufe stattfindet.

Generell ist ein größerer, die Mitte des Taufsteines nutzender Blumenschmuck nicht erwünscht, da er den Taufstein entgegen seiner Bedeutung zum Blumenständer umfunktioniert.

 

Freier Raum

Im freien Raum rechts und links vom Altar können Blumenständer platziert werden, soweit nicht Aktionen geplant sind, die diesen Raum benötigen.

 

Kanzel

Bei Trauungen wird die Kanzel nicht benutzt. Kleiner Blumenschmuck kann auch auf die Kanzelbrüstung gestellt werden.

 

Bänke

Blumenschmuck an den Seiten der Bänke ist möglich. Er darf nur über die Wangen der Bänke gehängt oder angebunden werden, nicht aber mechanisch befestigt werden. Bei Klebeband ist auf völlige Wiederablösbarkeit zu achten!

 

Säulen

An die Säulen können Dekoelemente festgebunden werden. Es dürfen keine abfärbenden Pflanzen direkt an die Säule gequetscht werden.

 

 

Am Hauptportal

Entlang der äußeren Rahmung des Hauptportals (Spitzbogen) sind Haken installiert, die es erlauben eine Girlande über das Portal zu binden (Länge geschätzt 10 m).

Am Geländer neben dem Hauptportal können kleine Girlanden festgebunden werden.

Vor den Portalen ist überall auch Platz für Kübeldekoration.

Heizung

Die Kirche wird in der Heizperiode durchgehend temperiert gehalten (ca. 10°C) und für Gottesdienste und Veranstaltungen nach Heizprogramm etwas höher erwärmt.

 

Die Kirche besitzt eine Warmluftheizung mit Erdöl-Brenner. Die warme Luft wird aus dem Schacht nördlich vom Taufstein heraufgeblasen und gegenüber südlich vom Taufstein wird kalte Luft eingesaugt.

Im Chor ist eine elektrische Fußbodenheizung im Boden installiert.

Die Steuerung der Heizung ist in jedem Fall nur durch den Mesner oder speziell beauftragte durchzuführen!