Krankenseelsorge und Krankensalbung

Wenn Kranke den Wunsch nach geistlicher Begleitung haben, können sie sich jederzeit an das Pfarramt wenden.

Die Pfarrerin oder der Pfarrer kommen gern ans Krankenbett, gegebenenfalls auch im Krankenhaus. Seelsorge am Krankenbett geschieht im Gespräch, aber auch ohne Worte, sie begleitet durch Hören, Blickkontakt, Berührung oder Salbung.

Das Gebet für die Kranken hat gute christliche Tradition. Im Jakobusbrief steht dazu (5,13-16):
"Leidet jemand unter euch, der bete; ist jemand guten Mutes, der singe Psalmen.
Ist jemand unter euch krank, der rufe zu sich die Ältesten der Gemeinde,
dass sie über ihm betenund ihn salben mit Öl in dem Namen des Herrn.
Und das Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen, und der Herr wird ihn aufrichten;
und wenn er Sünden getan hat, wird ihm vergeben werden.
Bekennt also einander eure Sünden und betet füreinander, dass ihr gesund werdet.
Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist."

Das Krankengebet kann dem entsprechend nach Wunsch mit einer Salbung verbunden werden, bei der der Pfarrer mit Öl ein Kreuz in die Hand oder auf die Stirn oder auf der betreffenden Stelle zeichnet.

Als zweites Zeichen zum Krankengebet ist das Handauflegen eine Hilfe. Dazu gibt es eine Verheißung von Jesus in Markus 16,18b zum Handeln der Jünger:
„Auf Kranke werden sie die Hände legen, so wird’s besser mit ihnen werden.“
Wir bieten das Handauflegen gerne an!

 

Bemerkung:

Manchmal erwarten Kranke den Besuch des Pfarrers und er bleibt aus, weil der Pfarrer gar nicht weiß um die Situation. Wenn Sie sich über einen Besuch freuen würden, dann melden Sie sich bitte. Oder wenn Sie wissen, dass jemand auf einen Besuch wartet, dann geben Sie dem Pfarrer bitte einen Hinweis.